Single neustadt am rübenberge

Ursprünglich durch die Landeshauptstadt Hannover geplant, wurde Auf der Horst in den nächsten Jahren ein bedeutender Faktor für die eigenständige städtische Entwicklung Garbsens.Garbsen war in den ersten Jahrzehnten der Nachkriegszeit vornehmlich eine klassische „Schlafstadt“ für zahlreiche Arbeiter in den Industriebetrieben Hannovers wie beispielsweise VW Nutzfahrzeuge, Continental oder VARTA, heute Johnson Controls.Der Ortsname Garbsen lässt sich urkundlich seit 1223 nachweisen.

Neben der Landwirtschaft entwickelten sich auf Grund vorhandener Rohstoffe Ziegeleien und bestimmten mit die wirtschaftliche Entwicklung.

Durch die Zweigniederlassung der „Continental“-Gummiwerke (1938) und durch die Akkumulatorenfabrik „VARTA“ (1938/39) in dem Garbsen nahegelegenen hannoverschen Stadtteil Stöcken sowie durch die Existenz des chemischen Werks „Riedel-de Haën“ (heute „Honeywell“) in Seelze, begann sich das äußere Bild Garbsens zu ändern.

Der ländliche Charakter wurde im Zuge der Entwicklung durch Neubauten verändert bzw. Die Gemeinden Garbsen und Havelse, einschließlich des damals neu errichteten Stadtteils Auf der Horst, schlossen sich am 1.

Januar 1967 zur neuen Gemeinde Garbsen zusammen, die am 17. Die Ortschaften gehörten zum Landkreis Neustadt am Rübenberge, der später im Landkreis Hannover aufging.

Auch am „Hexenturm“ im benachbarten Hinüberschen Garten und am Glockenberg im Klosterforst von Marienwerder sind diese Dünen zu finden.

Der Sand wurde in (Alt-)Garbsen in der Zeit beginnend vor dem Ersten Weltkrieg bis 1970 an mehreren Stellen abgebaut und in den Garbsener Hartsteinwerken (Kiebitzmoor, „Garbsen“, „Niedersachsen“, „Hansa“ und „Hannover“) zu Kalksandsteinen gebrannt.

In ihrer frühen Entwicklung war das Gebiet der heutigen Stadt Garbsen geprägt durch Höhenrücken, Gewässer und Moore.

Die Siedlungsentwicklung fand damals im Wesentlichen auf den ehemals bewaldeten, eiszeitlich entstandenen Höhenrücken statt.

Die Stadt besteht aus den 13 Orten Altgarbsen, Auf der Horst, Berenbostel, Frielingen, Garbsen-Mitte, Havelse, Heitlingen, Horst, Meyenfeld, Osterwald Oberende, Osterwald Unterende, Schloß Ricklingen und Stelingen.

Frühe urkundliche Erwähnungen mit Bezug zum Gebiet des heutigen Garbsen sind verbunden mit dem räumlich benachbarten, 1196 gegründeten Kloster Marienwerder sowie der Grafschaft Lauenrode (13. Der Ortsname „Garbsen“, bei dem es sich entweder um eine Ableitung von einem germanischen Personennamen der ersten Ansiedler handelt oder nach anderer Auffassung um eine Verkürzung von „Gerberhausen“ (Gerber hier Berufsbezeichnung) handelt, lässt sich in einer der ältesten Urkunden von 1223 nachweisen.

Seitdem hat Garbsen einen deutlichen Wandel der Wirtschaftsstruktur erlebt.